Kind und Hund - jeder Biss ist einer zu viel!

Mein Sohn wurde gestern am Spielplatz von einem fremden dort angeleinten und unbeaufsichtigten Hund in den Oberschenkel gebissen. Zum Glück ist nicht allzu viel passiert und er/wir sind mit einem Klinikbesuch und einem Schrecken davongekommen.

Als Hundehalter und Erwachsener haben wir nicht nur anderen Menschen und vor allem Kindern gegenüber, sondern auch unseren Hunden gegenüber eine Verantwortung!
Wir haben die Pflicht unsere Hunde nicht in Situationen zu bringen, wo sie vor Angst und Überforderung nicht mehr anders können als zuzubeißen. Wir müssen lernen die Bedürfnisse und Körpersprache unserer Hunde zu erkennen, um adäquat zu handeln.

Der Biss von gestern war nicht die Schuld des Hundes und hätte leicht vermieden werden können, wenn der Hund nicht an einem öffentlichen Kinderspielplatz am Baum angeleint und unbeaufsichtig alleine sich überlassen gewesen wäre.

Meine Kinder haben von klein auf den Umgang mit Hunden gelernt und wissen, das sie keinen Hund angreifen dürfen, ohne dass ich dabei bin und wir vorher gefragt haben. Gestern ist mein Sohn "nur" an diesem Hund vorbei gelaufen um den Fußball zu holen, der ein paar Meter neben dem Hund zu Liegen kam. Das hatte diesen so erschreckt, dass er meinen Sohn im Lauf angefallen hat.

Es gibt für mich 3 Grundregeln:

🔴 Hund und Kind NIE alleine lassen
🔴 Hunde gehören auf KEINEN Kinderspielplatz
🔴 die Ruhezone (Box, Körbchen) des Hundes wird von Kindern und Erwachsenen RESPEKTIERT

Deshalb setze ich mich seit Jahren aktiv in meiner Präventionsarbeit gegen Hundebisse ein, lerne Kindern in Schulen, Kigas und privat den richtigen Umgang mit Hunden. In meinen Einzelcoachings erkläre ich den Hundebesitzern die Körpersprache ihrer Hunde und hoffe so einen Beitrag zu leisten, dass Hundebisse vermieden werden!